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Fahrt nach Herborn

Friedberg 28.8.2015 von Harald Schuchardt

Der bewegliche Altar – Überraschung bei der Fahrt der Nachbarschaftshilfe nach Herborn

Friedberg (har). Herborn war das Ziel einer Fahrt der Nachbarschaftshilfe „Aktion Punkt“ am Donnerstag. Und das hatte einen besonderen Punkt. Prof. Paul-Gerhard Nohl, der Vorsitzende der Nachbarschaftshilfe, war dort von 1974 bis 1990 als Pfarrer tätig. Bei strahlendem Son-nenschein führte er gemeinsam mit Stadtführerin Anne Krüger-Zechlin die knapp 30 Vereinsmitglieder durch die Hessentagsstadt 2016.

Während Krüger-Zechlin viel über die mehr als 1000-jährige Geschichte der Fachwerkstadt erzählte, gab Nohl immer wieder kleine Anekdoten und Geschichten aus einer Herborner Zeit zum Besten. Schon auf der Fahrt erzählte Nohl, wie er 1984 die Überschwemmung der gesamten Innenstadt und den Unfall mit einem Benzinlaster, der im Juli 1987 von der Autobahn kommend ungebremst in die Innenstadt gerast war, erlebt hatte.

Ein Dutzend Häuser waren durch den anschließenden Großbrand völlig zerstört worden, zwei Menschen starben. „Ich wollte natürlich sofort helfen, doch ich durfte erst mal nur eine Absperrung halten“, erzählt Nohl. Später hätten dann die Herborner in ihrem Dialekt mit dem rol-lenden „R“ als Markenzeichen behauptet, „dass das Viertel ohnehin das schlechteste gewesen sei und nach dem Wiederaufbau viel schöner aussehe.“

Auch den ersten Hessentag 1987 erlebte Nohl und da fiel bei einem Interview des HR mit einem Verantwortlichen der Stadt der legendäre Ausspruch „Mir freue sich“. „Den fand man schnell auf Aufklebern und dann einfach überall“ so Nohl, der in der Kirche eine besondere Überraschung erlebte.

Nach den Ausführungen der Stadtführerin erzählte er von seiner Initiative, den fest verankerten Steinaltar vom Boden zu lösen, um Platz für Auftritte von Chören und Orchester zu schaffen. Er sammelte damals Spenden und fand eine Wetzlarer Firma, die bereit war, den Stein-altar auf Rollen zu stellen. „Das war mein Vater, er war Steinmetz bei der Firma“, sagte da Anne Krüger-Zechlin.

Die Freude war groß, Nohl richtete Grüße aus und de-monstrierte sofort, dass die Konstruktion noch immer in Takt ist. Fast zwei Stunden dauerte die Führung, in deren Verlauf auch die „Hohe Schule“, die von 1584 bis 1812 als Universität diente, angesteuert wurde. Nach einer Kaf-feepause auf dem Kornmarkt fuhr die Gruppe nach Grei-fenstein, um noch kurz die dortige Burganlage zu besich-tigen sowie den Ausblick bis nach Wetzlar und darüber hinaus zu genießen.

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Fotos: Loni Schuchardt
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