100 Mitglieder hat der Verein erreicht
Geschrieben von Florian am 02.02.2009 00:00

»Aktion Punkt« begrüßt 100. Mitglied


Artikel der Wetterauer Zeitung vom 2.2.2009 Friedberg (pm).
 
Am 30. Januar konnte der Verein »Aktion Punkt« - die Friedberger Nachbarschaftshilfe - ihr 100. Mitglied willkommen heißen: Marion Straka. Sie wurde mit einem Blumenstrauß vom Vorsitzenden, Paul-Gerhard Nohl, und der stellvertretenden Vorsitzenden, Lucia Falk, begrüßt.


 
Der Vorsitzende Paul-Gerhard Nohl und seine Stellvertreterin Lucia Falk
begrüßen Marion Straka (Mitte). (Foto: pv)


Marion Straka bietet dem Verein unter anderem folgende Hilfen an: Einkäufe und Besorgungen, Hilfe bei Bewerbungen, Kinderbetreuung.

Der Verein, der im April 2008 gegründet wurde, hat überraschend schnell Mitglieder gewonnen: überwiegend Menschen, die aktive Hilfe leisten wollen, aber auch solche, die jetzt oder bald hilfsbedürftig werden, und schließlich Menschen, die zwar zurzeit keine aktiven Hilfsleistungen anbieten können, aber den Verein wertschätzen und mit ihrem Jahresbeitrag (12 Euro) unterstützen. Nohl: »Sie alle sind willkommen.«

Die »Aktiven« müssen, wie Nohl erläutert, zwar derzeit zum Teil noch auf Inanspruchnahme ihrer Angebote warten, aber in erfreulich zunehmendem Maße werde auch Nachbarschaftshilfe angefragt.

Da seien zum Beispiel alte Menschen, die einen kleinen Umzug von zu Hause oder einem Altersheim in ein Pflegeheim bewältigen müssen, oder allein erziehende Mütter, deren Kinder in einen Kindergarten gebracht werden müssen. Nohl: »Da ist der gehbehinderte Patient, dem ein Rezept vom Arzt und das Medikament aus der Apotheke nach Hause gebracht werden muss, oder die Seniorin, deren Schnee vom Bürgersteig geschaufelt werden soll. Solche und viele andere Dienste bieten die meisten der nunmehr 100 Vereinmitglieder an.«

Sie erhalten als Gegenleistung dafür Punkte. Punkte, die sie wiederum für sich im Bedarfsfall als »Zahlmittel« einsetzen können. Pro Stunde geleistetem Einsatz gibt es zwei Punkte, für den Hilfe Inanspruchnehmenden kostet die Stunde 3 Euro, für sozial Schwache ist die Hilfe gratis, weil der Vorstand auf viele ihm zustehende Punkte verzichtet und ins »Sozialkonto« gegeben hat, so Nohl.

Paul-Gerhard Nohl abschließend: »Der Verein, der demnächst eine Mitgliederversammlung einberufen wird, bittet alle Friedberger, weiterzusagen: Es gibt eine Friedberger Nachbarschaftshilfe.«

Danke an die Wetterauer Zeitung für diesen Artikel.

http://www.wetterauer-zeitung.de....100-Mitglied